.

Integrationsmanagement im Verbandsgebiet GVV Gullen

Integration in den Gemeinden – Bodnegg, Grünkraut, Schlier und Waldburg

Das Sozialministerium Baden-Württemberg fördert von Januar 2018 bis Dezember 2019 eine flächendeckende soziale Beratung und Begleitung von Geflüchteten im Rahmen des Pakts für Integration.

Integrationsmanager/innen begleiten den individuellen Integrationsprozess von Geflüchteten in den Anschlussunterbringungen in den Gemeinden und wirken insbesondere auf eine Stärkung ihrer Selbständigkeit hin. Jede/r erhält eine notwendige Unterstützung und kann dabei die vorhandenen Strukturen und Angebote der Integration kennen lernen um künftig darüber eigenverantwortlich und frei verfügen zu können.

Die Integrationsmanager/innen führen eine direkte und einzelfallbezogene Sozialbegleitung durch und erstellen einen individuellen Integrationsplan. Neben der einzelfallbezogenen Beratung dient die Netzwerkarbeit der aktiven Kontaktpflege, der Vernetzung, dem Informationsaustausch und ermöglicht außerdem die Feststellung struktureller Bedarfe. Es besteht eine enge Kooperation mit örtlichen Verwaltungen, Ämtern, ehrenamtlichen Engagierten, Sprachkursträgern, Kindergärten, Schulen, Vereinen und weiteren Regeldiensten.

Neben dem Integrationsmanagement leistet der Verband seit Oktober 2016 weiterhin die

Flüchtlingssozialarbeit

Flüchtlinge (Asylbewerber und Geduldete) in der vorläufigen Unterbringung werden beim Einleben in den Gemeinden aktiv unterstützt. Die Flüchtlingssozialarbeit hilft Geflüchteten zu selbstständigem Handeln in allen Bereichen des täglichen Lebens.

Bei Fragen zu Gesundheit, Behördenangelegenheiten, Zugang zu Arbeit und Ausbildung, Schulen und Kindergärten sowie Zugang zu Sprachlernmöglichkeiten und Wohnung stehen Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite.

Das Aufgabenfeld der Flüchtlingssozialarbeit umfasst insbesondere:

  • Erstorientierung: Beratung und Orientierungshilfe nach Eintreffen in den Gemeinden
  • Soziale Beratung und Begleitung in allen Fragen des täglichen Lebens und der selbstständigen Lebensführung, zum Beispiel in Kindergarten, Schule oder in Angelegenheiten der Gesundheit
  • Beratung in Behördenangelegenheiten und zu speziellen asylrechtlichen Themen
  • Beratung bei der Integration im Bereich Bildung, Beschäftigung und bei Freizeitangeboten
  • Zusammenarbeit mit Unterstützergruppen vor Ort
  • Förderung der Vernetzung und Zusammenarbeit mit Behörden, anderen Diensten und Institutionen