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Bürgerbefragung zum Thema Carsharing gestartet!

Der Fragebogen zur Bürgerbefragung wurde am 17.02.2017 an alle Haushalte mit dem Amtsblatt verteilt. Wir bitten Sie darum, sich an der Befragung zu beteiligen und den Fragebogen bis spätestens 06.03.2017 im Rathaus abzugeben. Natürlich dürfen Sie ihn dort auch außerhalb der Öffnungszeiten in den Briefkasten werfen.
Bemerkung: Bitte nur einen Fragebogen pro Haushalt ausfüllen!


Mitmachen lohnt sich!
Unter allen Teilnehmenden verlosen wir Preise von Bodo, Prolana, dem Weltladen Rupp aus Bodnegg und dem BUND Ravensburg!


Carsharing?
Carsharing heißt übersetzt „Autoteilen" und bedeutet, dass Sie ein Auto nutzen können, ohne selbst Eigentümer sein zu müssen. Darin sehen viele Nutzerinnen und Nutzer vor allem einen finanziellen Vorteil, denn man zahlt für das Autofahren wirklich nur dann, wenn man das Auto tatsächlich braucht (in Form einer Zeit- und/oder Kilometerpauschale). Kosten für Versicherung, Steuer, Wartung und Reparatur des Wagens entfallen. Carsharing lohnt sich vor allem für Menschen, die nicht täglich auf ein eigenes Auto angewiesen sind (z.B.: zum Pendeln) und jährlich weniger als 10.000 km mit dem eigenen Pkw fahren. Auch als Ersatz für den Zweitwagen kann Carsharing die günstigere Alternative sein, wenn dieser nur selten zum Einsatz kommt. Carsharing wird mittlerweile von 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland genutzt, die die Vorteile eines Autos zu schätzen wissen, aber nicht unbedingt selbst Eigentümer sein wollen oder müssen.


Und Bürgerbusse?

Bei Bürgerbussen handelt es sich um ein alternatives Mobilitätsangebot, das vor allem für den ländlichen Raum interessant sein kann. Das Prinzip ist einfach: Ehrenamtlich organisierte Fahrdienste ermöglichen den Menschen in einer Gemeinde die Anbindung an den Zentralort (gegen Beförderungsentgelt). Bürgerbusse sind vor allem für Menschen, die schlecht zu Fuß sind, kein Führerschein oder Auto besitzen (oder dies nicht mehr nutzen können/wollen) interessant.
Ein Bürgerbusangebot kann sehr unterschiedlich gestaltet sein. Es gibt Busse, die täglich zu festen Zeiten an festen Haltestellen verkehren. In anderen Gemeinden wird bspw. einmal wöchentlich ein Bürgerbus angeboten, der vorher telefonisch bestellt werden muss.
Sie sehen: Es sind verschiedene Konzepte denkbar und nicht alle gleich sinnvoll. Ein Bürgerbus muss den Bedürfnissen und Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Deshalb erachten es die Gemeinden des GVV für lohnenswert, hierzu eine Umfrage zu starten . Also, machen Sie mit bei unserer Bürgerbefragung. Es lohnt sich!

 

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